Rescue Global Lifestyle The Effects of Stress On Your Body Explained 1440x420

Wie Stress sich auf deinen Körper auswirkt

05 Februar 2021 - 5 Minuten

Stress kann deinen Geist und Körper auf unterschiedlichste Art und Weise beeinflussen. Aber die Auswirkungen von Stress zu verstehen und zu wissen, wie wir mit ihnen umgehen können, kann manchmal ein wenig schwierig sein. Die meisten von uns merken, wenn wir uns gestresst fühlen, aber was passiert in diesen Situationen im Inneren unseres Körpers? Wir können körperlichen Stress aufgrund von Verletzungen, Umweltverschmutzung, Müdigkeit und Arbeit erleben; psychologischen Stress, der mit unseren Emotionen zusammenhängt; wir können psychosozialen Stress empfinden, der mit Beziehungen, mangelnder sozialer Unterstützung oder Isolation zusammenhängt; und wir können auch psycho-spirituellen Stress empfinden, der mit mangelnder Erfüllung oder einer Infragestellung von Werten zusammenhängen kann.

Auswirkungen von Stress auf den Körper

Die Wirkung von Stress auf den Körper ist oft eines der ersten Dinge, die wir wahrnehmen. Stresshormone sind die gleichen, die die Kampf- oder Fluchtreaktion unseres Körpers auslösen. Du wirst vielleicht bemerken, dass sich dein Atem beschleunigt, dein Herz rast und deine Muskeln angespannt sind. Wenn sich beispielsweise eine Deadline nähert und siehst, wie dir die Zeit davonrinnt, kann dies nervöse Reaktionen wie zitternde Beine, das Beißen in den Stift und sogar Herzklopfen oder eine angespannte Brust verursachen. Spannungskopfschmerzen sind auch eine häufige Reaktion auf Stress, gekennzeichnet durch einen dumpfen, schmerzenden Kopfschmerz und ein Gefühl von Enge oder Druck auf der Stirn, den Seiten oder dem Hinterkopf. Denke daran, auf die Signale deines Körpers zu hören und nimm dir einen Moment Zeit, um etwas Ruhe in deinen Tag zu bringen.

Schlafprobleme

Nach einem anstrengenden und fordernden Tag kann es sehr schwer sein, "abzuschalten", wenn du nach Hause kommst. Oft ertappst du dich dabei, dass du zu Hause noch all die Dinge abarbeitest, die am Abend erledigt werden müssen. Technologie spielt dabei eine große Rolle, vom ständigen Checken von E-Mails über das Annehmen von Anrufen außerhalb der Arbeitszeit bis hin zum Updaten deines Status auf Instagram, Facebook und Co. - die Chancen stehen gut, dass du eine "Smartphone-Überlastung" erlebst. Stress und Schlaflosigkeit werden durch ein rund um die Uhr vernetzten Leben gefördert. Eine Studie von Bach RESCURA™ hat gezeigt, dass 73% der Menschen weltweit mindestens einmal pro Woche davon betroffen sind.  Sich wiederholende Gedanken, Unruhe und wirre oder schlechte Träume sind alles Anzeichen für Stress. Stress und Schlaflosigkeit sind auch ein Teufelskreis - je gestresster du dich fühlst, desto weniger schläfst du und je weniger du schläfst, desto gestresster fühlst du dich vielleicht am nächsten Tag.

Arbeit

Während die Arbeit oft die Hauptursache für Stress ist, kann Stress auch einen negativen Einfluss auf deine Produktivität und die Qualität deiner Arbeit haben. Du könntest einen Mangel an Motivation verspüren und dich dabei ertappen, wie du damit kämpfst, dich sehr lange zu konzentrieren und ständig Aufgaben zu beginnen und zu beenden. Eine nicht enden wollende To-Do-Liste zu sehen, kann extrem frustrierend sein, aber anstatt dich von Aufgabe zu Aufgabe zu hangeln, ohne alles zu beenden, versuche Prioritäten zu setzen und eine Sache nach der anderen anzugehen, aber mache auch Pausen, wenn du sie brauchst. Vielleicht brauchst du ein paar Minuten weg vom Schreibtisch, eine Kaffeepause oder einen kurzen Spaziergang, aber du wirst dich weniger überwältigt und konzentrierter fühlen, sobald du anfängst, Dinge von der Liste abzuhaken.

Gesunder Lebensstil

Stress kann leicht dazu führen, dass wir uns ungesunden Essgewohnheiten hingeben. Grade, wenn wie lange dafür gebraucht haben, um überhaupt ausgewogenen zu essen, kann das extrem frustrierend sein. Ein hoher Spiegel des Stresshormons Cortisol kann emotionales Essen verursachen, indem es Heißhunger auf salzige und süße Lebensmittel - Junk Food - auslöst, die oft einen schnellen Energieschub geben. Bei manchen Menschen kann Stress aber auch den Appetit ausschalten, indem er ein Corticotropin-freisetzendes Hormon freisetzt, das den Appetit unterdrücken kann. So oder so - chronischer Stress kann deine gesunden Essgewohnheiten leicht entgleisen lassen, aber es ist wichtig zu versuchen, sich ausgewogen zu ernähren, da dies auf lange Sicht helfen kann, dein Stresslevel zu senken.

Höhere Stresslevel können auch zu einem Mangel an Bewegung führen. Stress kann nicht nur die oben beschriebenen körperlichen Symptome hervorrufen, die uns davon abhalten, Sport zu treiben, er kann auch dazu führen, dass wir uns überfordert, träge und unmotiviert fühlen. Egal, ob du das Gefühl hast, keine Zeit für Sport zu haben oder dich nicht dazu durchringen kannst, versuche, jede Stunde etwas Bewegung in deinen Körper zu bekommen. Das kann zwei Minuten aufstehen oder ein Spaziergang sein. Dein Blut fließen zu lassen und deinen Körper zu bewegen, kann dir helfen, dich geerdeter zu fühlen und deinen Stresslevel unter Kontrolle zu haben.